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Moldawien

Geschichte

Transnistrien ist  der östlich des Dnjestr  gelegene Teil  Moldawiens. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebiet mit Bessarabien, das vorher zu Rumänien gehörte, zur neu gegründeten Moldawischen Sowjetrepublik vereinigt. Sprachlich und kulturell war man jenseits des Dnjestr stets stark an Russland orientiert. Zu Beginn der Neunziger, als Moldawien seine Eigenstaatlichkeit erlangte, verfolgte das Land zunächst eine pro-rumänische Politik: Nationalistische Parteien forderten den Anschluss an Rumänien. Die mehrheitlich slawische Bevölkerung (das Gebiet hat heute über eine halbe Million Einwohner, fast zwei Drittel davon sind Ukrainer und Russen)  war allerdings dagegen. Am 2. September 1990 wurde die Gründung einer Pridnestrowischen Sowjetrepublik beschlossen. Im Juni 1992 kam es sogar zu einem kurzen Bürgerkrieg. Auf Grund der Hilfe der in Transnistrien immer noch stationierten russischen Armee konnte das Land seine Unabhängigkeit erringen.

Bis heute wurde das Land von keiner Regierung der internationalen Staatengemeinschaft anerkannt, man bekommt jedoch den Eindruck, dass es sich um einen vollständig unabhängigen Staat handelt: Eigene Grenzkontrollen (an den Hauptverkehrsstraßen), Autokennzeichen, Uniformen, Währung, eine Hymne, eine rot-grün-rot gestreifte Fahne, etc.

Die betroffenen Kinder brauchen dringend und sobald wie möglich unsere Hilfe. Bitte unterstützen Sie unser Kinderhilfsprojekt mit einer Geldspende.

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Aktuelles / News

VORHER – NACHHER: Neue Toilettengebäude für Kinder in Moldawien HURRA – viel ist geschehen und noch viel wird passieren!!! Mittlerweile sind einige Monate vergangen und beim Projekt neue Toiletten für die Schüler in Dubovo, Doibane und Gojane hat sich einiges getan.

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